Getippt. Und verraten. + Nachtrag

 

Schrift ist etwas Elementares. Erst recht die Handschrift. Die auf das Papier getinteten Buchstaben. Ob leserlich oder unleserlich, war für mich nie die Frage.

Viel entscheidender: In welcher Neigung landen sie im Kalender. Auf einem Schmierzettel. Oder in einem Liebesbrief. Links gekippt geht nicht. Links gekippt und dazu „a“, „u“ und „e“ in breiten Rundungen geht gar nicht.

So einfach habe ich mir das mal gemacht. Die Leute allesamt über einen Buchstaben geschert. Dass es tatsächlich Untersuchungen darüber gibt, was das Schriftbild über einen Menschen aussagt, weiß ich wohl. Einem Graphologen werde ich meine Buchstaben dennoch nicht vorlegen. Einem kostenlosen OnlineGraphologen schon mal gar nicht.

Schrift/Abbildung: Parole von www.fontshop.de
Schrift/Abbildung: Parole von www.fontshop.de

Ausgangspunkt für diese Gedanken: Die Recherche für ein Projekt. Nun könnte ich mich in diesem Zusammenhang über ein CMS auslassen, das den Mittelteil im Worte nicht wert ist. (Reichlich viele „nicht“ in diesem Post – umwandeln, bitte.) Aber ich lasse das mal beiseite. Dennoch ist es dieses CMS, das mich zu dieser Recherche gezwungen hat.

Nein. Ich werde nicht rebellieren. Der Juno ist längst vergangen. Es. Ist. November. Und den Termin hätte ich bis dahin längst vergessen. Und den Schäuble vermutlich auch.

Ich suche Schrift. Genauer gesagt, Schrifttypen. SchreibmaschinenSchrifttypen. Um ganz genau zu sein. Und bin sehr erstaunt, was sich da alles im Netz findet. Wer auch mal danach sucht, kann sich etwa auf nachfolgenden Links umsehen:

fontriver.com oda

myfont.de oda

schriftarten-fonts.de.

Runde gibt’s da auch. …

NACHTRAG

Ok. Ich konnte es nicht lassen. Und habe diesen Test gemacht. Und nachfolgenden Text in der mir eigenen Handschrift zu Papier gebracht.

Und das Ergebnis der OnlineGraphologie sagt dazu:

„Die Deutung der Handschrift brachte folgendes Ergebnis:

Nicole Buchmann ist selbstbewusst und bereit,
ihre Stärken auch anderen zu zeigen.
Sie ist locker und großzügig.

Chefs sind nun mal so.

Sie ist sinnlich, warmherzig, gemütlich und phantasievoll.
Im Großen und Ganzen wirkt sie gelassen bis uninteressiert,
wenn sie aber von einer Sache überzeugt ist, überrascht sie
ihre Umwelt durch ihr überschwängliches und begeisterungsfähiges Auftreten.

Sie ist lebhaft und kontaktfreudig.
Mit viel Verständnis für die Belange anderer.

Sie arbeitet sehr genau und zeichnet sich durch rationales, analytisches Denken aus.

Nicole Buchmann wirkt oft etwas nervös und wenig entspannt.


Diese Deutung wurde auf den Seiten von www.graphologies.de erstellt.“

Geschrieben. Und verraten.

Der harte Aufstieg zum Mount Slax

 

Wochenende. Nur Samstag in den Sender. Sonne im Anmarsch. Badetuch schon im Auto.
So dachte ich mir das. Vergangenen Freitag. Klang gut. War nötig.

Ein Arbeitstelefonat führte mich am frühen Abend noch auf eine Webseite. Und meinen Rechner in den vorläufigen Tod.
TRDropper.Gen, schrie AntiVir. Neustart erforderlich, blinkte es aufgeregt. Nach dem Neustart. Fährt der Rechner hoch. Erscheint das Anmeldeformular. Passwort eingegeben. Dü-dü-düüh macht der Rechner und meldet mich wieder ab.

Gut. Noch Mal. Und immer wieder. Irgendwann reicht es dann. Auf dem iPhone nach den Ursachen gegoogled. Vergessend, dass der gute alte Laptop auch ins Netz kann. Virus. Eingenistet in geloggte Datei. Neukonfiguration nötig. Das war – aufs Verständliche zusammengefasst – die Diagnose. Neukonfiguration riecht nach Datenverlust. Schlecht, wenn kein Backup vorhanden. Dumm ist das auch. Weiß ich. Spätestens jetzt.

Stunden später haben zwei RescueCDs meinen Rechner nach dem Virus durchsucht. Ein externes CD-Laufwerk musste ich zuvor kaufen. Netbooks verfügen im allgemeinen über keine internen Laufwerke. Kaspersky und AntiVirRetterCDs finden: nichts. Ich googlele weiter.

Stoße auf slax.org. Ein LinuxBetriebssystem. Mittlerweile ist es Samstagnachmittag. Der Dienst liegt hinter mir. Das Badetuch vereinsamt im Wagen. Und mir juckt’s in den Fingerspitzen. Ich soll mit einem mir vollkommen fremden Betriebssystem meine Daten retten. Nun.

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Tausend Mal probiert

Endlich ist’s auch mal passiert. Das Arbeiten mit dipity.com. Das ergebnisliefernde Arbeiten mit dipity.com.

Eigentlich wollte ich mein berufliches Leben datenvisualisieren. Doch ganz gleich, welches Tool ich auch nutzte, es gelang mir nicht. Nicht nach dem Wrangleln der Daten. Und vorher auch nicht.

Dann fiel mir dipity.com ein. Und ich stellte fest, dass das Tool um einige features erweitert wurde. Neben der ureigenen Zeitleiste lassen sich Leben, Ereignisse und dergleichen auch in Listen, Blätterslides oder auf einer Karte anzeigen. Groß. Artig.